Begriffe der Hypnose
Hier wollen wir helfen Ihnen,die Begriffe rund um die Hypnose verständlicher zu machen.
Diese Liste wird ständig erweitert und kann als Information dienen.
![]() | Alltagstrance |
Alltagstrance - auch Tagträume genannt, treten in Ruhephasen oder auch bei monotoner Tätigkeit, immer wieder ein. Diese können auch gezielt beeinflusst werden, um so sich selber zu suggerieren.
![]() | Aktivhypnose |
....wird in der Psychologie die vom Psychologen geführte Hypnose bezeichnet.
![]() | alternative Heilmethoden |
Sämtliche Heilmethoden, die nicht auf "Schulmedizin " beruhen. In Deutschland und einigen anderen Ländern, in denen Heilpraktiker zugelassen sind, dürfen diese andere Methoden zur Behandlung von Patienten anwenden.
![]() | Altersprogession |
Die Altersprogression ist eine Versetzung einer Person in die Zukunft.
![]() | Altersregression |
Rückführung im jetzigen Leben, d. h. dem Probanden wird suggeriert, dass er sich in frühere Lebensjahre zurückversetzt fühlt.
![]() | Amnesie |
Mangel des Erinnerungsvermögens Gedächtnisverlust / Vergessen bestimmter Tatsachen. Tritt häufiger nach tiefer Trance für den Zeitraum während der tiefen Trance auf.
![]() | Anker |
Eine Handlung oder eine visuelle Erinnerung, die an ein Gefühl oder eine Episode erinnert. Dadurch soll die gesetzte Suggestion verstärkt und auch immer wieder abrufbar werden, auch Trigger genannt
![]() | Anwendungsgebiete der Hypnose |
Die Anwendungsgebiete der Hypnose als Lebenshilfe sind sehr vielfältig. Nachstehend folgen einige allgemeine Anwendungsgebiete, jedoch können die Möglichkeiten im Grunde genommen unbegrenzt erweitert werden. Sollte es sich jedoch um psychische oder körperliche Beschwerden/Krankheiten handeln, ist ausschließlich eine Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker möglich, weil dies gesetzlich so geregelt ist.
Raucherentwöhnung
Gewichtsreduzierung / Essstörungen
Stressbewältigung
Hilfe bei Schlafstörungen
Ruhiger und gelassener werden / Hilfe bei Nervosität
Hilfe bei Hemmungen und Schüchternheit
Motivations-Steigerung / Leistungssteigerung
Hilfe gegen Stottern
Hilfe bei verschiedenen, nicht psychisch bedingten Ängsten wie:
- Prüfungsangst (Abschlussprüfung, Führerscheinprüfung etc.)
- Flugangst - Redeangst - Angst vor dem Zahnarzt - Spritzenphobie
Steigerung des Selbstbewusstseins
Aktivierung der Selbstheilungskräfte
Traumata-Aufarbeitung / Auflösen von seelischen Blockaden (z. B. Trauerfälle, Schicksalsschläge, Missbrauch)
Hilfe bei Tinnitus
Rückführung / Reinkarnation
Hilfe bei sexuellen Problemen
Dies ist nur eine kleine Auswahl von dem, was mit Hypnose zu erreichen ist.
Anwendungsgebiete in der medizinischen Hypnose
Chronische und akute Schmerzen
Anästhesie
Behandlung von Allergien und Asthma
Geburtshilfe
Hilfe zur Bewältigung von Suchtkrankheiten
Hilfe zur Bewältigung von krankhaften Phobien/Ängsten
![]() | Anwendungsgebiete der Selbsthypnose |
Die Anwendungsgebiete der Selbsthypnose sind sehr vielfältig. Als praktische Lebenshilfe ist die Selbsthypnose beinahe überall einsetzbar.
Nachstehend folgen einige allgemeine Anwendungsgebiete, jedoch können Sie die Möglichkeiten im Grunde genommen unbegrenzt erweitern:
Förderung des positiven Denkens und besserer Lebenseinstellungen
Selbstvertrauen gewinnen und Selbstwertgefühl steigern
Hilfe bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche
Individuell richtige Ziele setzen und konsequent verwirklichen
Stressbewältigung
Leistungsfähigkeit und Motivation erhöhen
Aufgaben und Probleme des Alltags leichter und selbstsicherer bewältigen
Nervosität, Gereiztheit, Unruhe, innere Spannungen
Schlafstörungen
Unsicherheit, Schüchternheit, Hemmungen
Lampenfieber bei Reden, Vorstellungsgesprächen und öffentlichen Auftritten
Reduktion von Übergewicht und andauernde Gewichtskontrolle
Entwöhnung von Suchtmitteln wie Nikotin und Alkohol
Depressive Verstimmungen
Hilfe zur Bewältigung von Angstzuständen
Schmerzlinderung
Monatsbeschwerden
Stärkung des Immunsystems
Sensibilisierung aller Sinne (auch 6. Sinn)
Schnarchen (sofern kein medizinisches Problem vorliegt)
Ausfiltern von unangenehmen Geräuschen, wie z. B. Tinnitus
![]() | Astralreise |
Auch „außerkörperliche Erfahrung“ (AKE) oder in Englisch „Out of Body expirience“ (OBE) genannt. Man hat das Gefühl, mit seinem Bewusstsein als „Seelenwesen“ außerhalb seines physischen Körpers zu sein und sich frei durch den Raum oder durch physische Hindernisse bewegen zu können.
![]() | autogenes Training |
Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus einer Hypnose entwickelt, am 30. April 1927 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch „Das autogene Training“ publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu bekämpfen.
![]() | autoritäre Hypnose |
Eine Hypnose, die direkte Anweisungen gibt, im Gegensatz zur "permissven" Hypnose. Diese und ähnliche Begriffe werdeng ewöhnlich verwendet, um die "autoritäre" klassische Hypnose von erlaubenden Vorgehensweisen im Stile von Erickson abzugrenzen.
Bei einer autoritären Formulierung wird dem Subjekt direkt gesagt, was von ihm erwartet wird, etwa: "Schließen Sie die Augen." "Ihr Arm wird immer leichter, leichter und leichter, und bald hebt er sich ganz von alleine."
![]() | Bewusstsein |
Der Teil unseres Verstandes, der uns ermöglicht, Handlungen und Tätigkeiten "bewusst“ (mit unserem Willen) zu steuern, auch der Teil, der uns eine eigene Persönlichkeit "bewusst" macht. Sich selbst bewusst sein gilt als eine hohe Entwicklungsstufe, die nur intelligentere Tiere und auch der Mensch beherrscht.
![]() | Bewusstseinszustand |
Ein Bewusstseinszustand ist eine Art des Erlebens, die durch die Merkmale Wahrnehmung, Selbstbewusstsein, Wachheit, Handlungsfähigkeit und seine jeweilige Intentionalität bestimmt ist. Eine besondere Rolle spielt dabei das Fühlen ( Gefühl, Emotion, Stimmung, Affekt), weil es durch Angenehm- und Unangenehmsein und Lust- und Unlustcharakter Handlungen motiviert und der Wahrnehmung ein Wertprofil aufprägt, das damit auch das momentane Selbstwertgefühl konstituiert. Außerordentlich wichtig für den Bewusstseinszustand ist auch das jeweilige bewusst oder auch nur diffus erfahrene Körpergefühl, das durch die beiden Komponenten Empfindung und Gefühl bestimmt wird ( z.B. Schmerz, Wohlbehagen). Die Wahrnehmung unterscheidet sich wiederum nach Art und Intensität. Die Definition eines bestimmten Bewusstseinszustandes orientiert sich hauptsächlich an der Auswertung der subjektiven Erfahrungen des Menschen.
![]() | Blitzhypnose |
Die Blitzhypnose ist ein Hypnoseeinleitungsverfahren, bei dem der Proband z. B. mit einer Fallbewegung oder einer anderen Technik, bei der das Bewusstsein kurzfristig verwirrt wird, besonders schnell in Trance versetzt wird.
Blitzhypnosen sind in erster Linie für die Bühne als Vorführeffekt gut geeignet.
![]() | Bühnen-Showhypnose |
Wohl der bekannteste Teil der Hypnose ist die Showhypnose. Sie ist schon seit jeher bekannt. Es gibt sie in den verschiedensten Ländern und Kulturen. Showhypnose wird auch heute gerne auf Bühnen und in Diskotheken vorgeführt. Das Spektrum der Qualität reicht dabei von sehr gut bis sehr risikoreich. Für eine Showhypnose eignen sich am besten die Probanden, die schnell in eine sehr tiefe Trance gelangen. Bei etwa einem Drittel aller Personen wird diese tiefe Trance, die man auch Somnambuslismus nennt, sehr schnell erreicht.
![]() | Dissoziation |
Bei Dissoziationen (auch dissoziative Störungen genannt) handelt es sich um eine vielgestaltige Störung, bei der es zu einer teilweisen oder völligen Abspaltung von psychischen Funktionen wie des Erinnerungsvermögens, eigener Gefühle (Schmerz, Angst, Hunger, Durst, …), der Wahrnehmung der eigenen Person und/oder der Umgebung kommt.
In der Psychologie wird zwischen therapeutischer und pathologischer Dissoziation unterschieden. Der ursprünglich als Krankheitsbegriff gedachte Ausdruck lässt sich dabei nach dem heutigen Stand der Forschung erweitern auf eine als allgemein menschlich gedachte Anlage, die pathogene Formen annehmen kann. Sie verweist auf das Integrationspotential des Ich, welches Identitätsmuster in eine Ordnung einbettet.
![]() | Hypnoseeinleitung |
Auch Hypnoseinduktion genannt, dieser Vorgang führt den Probanden in die Trance hinein und versucht sie weiter zu vertiefen.
![]() | Dave Elmann |
Dave Elman (1900-1967), geboren in North Dokota, war ein US-amerikanischer Hypnotiseur.
Elman arbeitete zeitweilig als Showhypnotiseur und dann als Entertainer in einer Radiosendung. Später bildete er Ärzte und Zahnärzte in Hypnose aus. Elman ist bekannt für seine Induktions-Techniken, mit denen er schnell tiefe Hypnosestadien erreichte.
Er betrachtete tiefe Hypnose als geistige Entspannung und betonte das Prinzip des "compounding": Verschiedene Suggestionen stärken sich gegenseitig, die späteren die früheren.
Elman war der Überzeugung, daß jede Hypnose Selbsthypnose ist. Der Hypnotiseur kann seinem Subjekt nur eine Anleitung geben, wie dieses sich selbst hypnotisieren kann. Ob das Subjekt diesen Anweisungen oder späteren Suggestionen entspricht, bleibt jederzeit seiner eignene Entscheidung überlassen. Er vertrat dezidiert die Auffassung, daß eine Fremdbestimmung durch Hypnose auch in den tiefsten Stadien unmöglich sei. Elman verkörpert somit eher einen kooperativen als einen klassisch-autoritären Stil. Er betonte auch, daß man stets respektvoll mit dem Hypnotisierten umzugehen habe.
![]() | Entspannungstechniken |
Techniken, um Spannungs- und Erregungszustände abzubauen, die durch psychische und physische Belastungen erzeugt wurden. Selbsthypnose, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, verschiedene Atemübungen, Yoga oder Meditationsübungen sind einige Beispiele hierfür.
